Urs Sigrist

Landrat des Kantons Glarus

UrsSigrist

Über mich

Die Gemeinde Glarus Süd liegt mir sehr am Herzen und ich setze mich für die Gesellschaft, die Wirtschaft und Landwirtschaft, den Tourismus und den Erhalt der wunderschönen Landschaft ein.

Glarus Süd – unser Kraftort

Mein Engagement:

Ich habe «Land und Leute» von Glarus Süd lieben gelernt, hier bin ich verwurzelt. Hier ist meine Familie zuhause. Da ich sehr privilegiert bin an diesem wunderschönen Ort leben zu dürfen, möchte ich auch etwas zurückgeben. Daher setze ich mich aktiv im Landrat ein. In der Kommission Energie und Umwelt konnte ich mich in der laufenden Legislatur gut einarbeiten. Mit grosser Freude setze ich mich sowohl sachlich wie auch politisch mit den interessanten Aufgaben auseinander.

Meine Motivation:

Unsere Gemeinde Glarus Süd steht vor grossen Herausforderungen, welchen wir nur mit durchdachten und sinnvollen Massnahmen entgegnen können. Sei es die angespannte Finanzlage, der knappe nutzbare Talboden, die Abwanderung der jungen Leute, der Klimawandel und seine Folgen, die Bürde die immense Infrastruktur im Stand zu halten und nicht zuletzt die demographische Entwicklung und die damit verbundene Erhaltung einer guten Gesundheitsversorgung.

Es gilt bestehendes Bewährtes beizubehalten und für die Zukunft weiterzuentwickeln. Wir müssen uns aber auch von Altem trennen können und bereit sein, gemeinsam neue Wege zu gehen. Dazu braucht es die Bürgerinnen und Bürger, die mitdenken und bereit sind diese wichtigen Veränderungen mitzutragen. Nur mit dem Einbezug der Bevölkerung können gute, mehrheitsfähige Lösungen erarbeitet werden.

Es braucht alle dazu!

Ich kann gut organisieren und Leute zusammenbringen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Als vernetzt denkende Person versuche ich immer die verschiedenen Meinungen und übergeordneten Anliegen miteinzubeziehen. Meine vielseitige Lebenserfahrung hilft mir bei diesen komplexen Prozessen und ich darf auf eine gesunde Intuition zählen.

Ebenfalls blicke ich auf eine langjährige Führungs- und Organisationserfahrung zurück. Ich scheue mich nicht, bei Bedarf und zum Wohl der übergeordneten Aufgabe auch einmal einen unpopulären Entscheid zu treffen.

Dafür setze ich mich ein:

Um der angespannten Finanzsituation entgegentreten zu können, benötigt es auf der einen Seite einen verbesserten Finanzausgleich und auf der anderen Seite einen optimierten Finanzhaushalt mit ausgewogenen Einnahmen und Ausgaben. Es muss unser Ziel sein, nach der Bereinigung der Veränderung bedingt durch das neue Pflege und Betreuungsgesetz mittelfristig die Steuern wieder senken zu können.

Der Tourismus stellt gerade in Glarus Süd ein sehr wichtiges Standbein dar. Dieses müssen wir unbedingt weiterentwickeln und dazu die bewährten Mittel weiter nutzen. Nicht zuletzt fordern wir eine kantonale Tourismusstrategie, welche baldmöglichst definiert werden soll und uns danach in den kommenden Jahren die Richtung der Weiterentwicklung im Tourismus vorgeben soll.

Der neue Nutzungsplan ist sehr wichtig und zentral für die Zukunft von Glarus Süd. Dazu braucht es eine Vorlage, die möglichst alle Bedürfnisse berücksichtigt und für die kommenden Jahre Bestand hat. Dazu müssen wir uns die Zeit nehmen, die wir brauchen.

Der Wohn- und Arbeitsstandort Glarus Süd muss wieder an Attraktivität gewinnen. Dazu müssen wir Rahmenbedingungen weiter verbessern. Eine intakte Natur alleine genügt nicht. Die Strassen- und ÖV-Anbindung muss unbedingt verbessert werden. Wir benötigen möglichst bald einen viertel-stunden Takt nach Zürich und die Umfahrungsstrasse muss zwingend bis nach Glarus geführt werden.

Das neue Energiegesetz ist eine Chance für Glarus Süd und die Gemeinde soll energieautark sein und unser Ziel soll es sein bereits vor 2050 eine ausgeglichene CO2-Bilanz auszuweisen. Neue Technologien sollen gefördert werden und gerade im Süden soll dies die Wirtschaft mit interessanten Projekten ankurbeln. Die negativen Einflüsse des Klimawandels sind vor allem auch im Süden spürbar und es müssen Massnahmen definiert werden, um die Gefahren möglichst klein zu halten.

Wichtig sind auch tragbare Rahmenbedingungen für die Land- und Waldwirtschaft. Sie soll weiterhin ein wichtiger Anteil in der Gemeinde Glarus Süd bilden. Die 63 Alpen sind wichtig und müssen gefördert und wo möglich unterstützt werden.

Das Dorfleben in den Dörfern soll weiterhin intakt bleiben und die unzähligen Vereine spielen eine wichtige Rolle dabei. Die Gemeinde unterstützt die Vereine so gut wie möglich mit möglichst unkomplizierten und unbürokratischen Abläufen.

 
 

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